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Edelsteinlexikon Aventurin

Edelsteinlexikon Aventurin
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Chemische Formel: SiO2 (Siliciumdioxid)
Chemische Zusammensetzung: Silicium, Sauerstoff
Farbe: grün, braun, rot, braungrün, blaugrün, orange, bläulich-weiß
Härte: 6,5-7
Dichte: 2,65
Kristallsystem: trigonal
Spaltbarkeit: keine
Glanz: Glasglanz
Transparenz: undurchsichtig
Strichfarbe: weiß
Bruch: muschelig
Ähnliche Mineralien: orange Aventurin kann verwechselt werden mit orange Dolomit.
Besonderheiten: kleine Kristalleinschlüsse





Namensgebung und Geschichte:

Sein Name kommt vom italienischen „ a ventura“ = Zufall.

In den Glashütten von Murano bei Venedig soll zufällig durch Zugabe metallischer Splitter in die Glasschmelze eine attraktive Glassorte entdeckt worden sein.

Diese zeichnet sich dadurch aus, daß ein punktartiges Glitzern und Funkeln die sonst einheitliche Fläche belebt. Ein Mineral das dieser Glassorte ähnlich ist, erhielt so seinen Namen Aventurin.

Schon im alten China wurde der Aventurin als Talisman genutzt.

Allgemein:

Aventurin gehört zur Gruppe der Quarze und kommt in magmatischen und metamorphen Gesteinen sowie in Kreidekalken und Sandsteinen vor.

Verschiede Kristalleinschlüsse ( z.B. Chromglimmer = grün oder Eisenplättchen = rot und braun) bestimmen seine Farbe.

Fundorte:

Brasilien, Rußland, Indien, USA, Japan, Tansania

Umgang und Pflege:

Gereinigt wird nur mit Wasser. Vor Hitze ist der Aventurin zu schützen.

Verwendung:

Aventurin wird zu Ziergegenständen, wie Delfine, Bären, Kugeln gebohrt und Schmuck zb. Armbänder Anhänger Ketten usw. verarbeitet.


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Zuletzt aktualisiert am: Samstag, 2. Oktober 2004